Es wird meist in einer Art geschrieben wie: "Es ist so, dass...", ergo: "Fakt ist, dass...". Das machst auch du in der Regel und heutzutage meint ohnehin jeder die Weisheit mit großen Schöpfkellen gefressen zu haben. Von einer "Meiner Meinung nach..." lese ich nichts, daher möge man mir meine vorherige Anmerkung bitte verzeihen. Das ist erst mal eine Unterstellung und keine Wahrheit, also hier haben wir wieder ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Nicht nur die Grafik. Selbst die reinen und für VR so 'immersiven' Mechaniken doch ziemlich herunter gedampft, oder? Konnte man bei Alyx, Boneworks usw. noch fast alles angrabbeln, was danach aussah, angegrabbelt werden zu können, liegen bei den mobile Ports nur absolut statische Objekte herum. Selbst die Hände kollidieren nicht mal mehr mit der Umgebung. Von fehlendem Fingertracking mal ganz zu schweigen. Beispiel Into Black. Ist schon irgendwie ein bisschen sowas wie Open World, aber man gleitet durch alles durch. Einzig alle 50 Meter mal eine (hell leuchtende) Pflanze, die man anfassen darf oder Gegner zum Abschießen (durch die man sonst auch nur durchgleitet). Da war Unreal 1 schon weiter. Ich finde, man fühlt sich wie so'n Poltergeist, der jeden Abend mal 1 Glas im Schrank verrücken darf, ansonsten durch alle Wände und Objekte durchschwebt.
Ja, der Sensenmann geht um bei Meta in Sachen VR. Bradley erwähnt übrigens auch, dass das Quest 4 Projekt auch schon 2x gecancelt und dann wiederbelebt wurde, also geht’s da auch immer wieder Hü & Hott zu…
Einen Short konnte ich mir zumindest mal ansehen! Wie ist das mit dem Metaverse von Facebook damals? Wurden nicht schon Grundstücke für viel echtes Geld verkauft? Hängt das mit Horizon zusammen und ist das jetzt auch vom Tisch?
Absolut, das fängt durch die Limitierung des Chips/Akkus usw. an bei Texturen, zieht sich rüber zum Audio, aber auch die Levelarchitektur oder auch die Gameplaymechaniken. Es reicht nicht nur die Texturen durch hochauflösende zu ersetzen, oder dynamische Schatten zu implementieren, wie die meisten lapidar abtun, die 0815 Levelarchitektur, der Sound, Mechanik usw. bleibt leider alles dasselbe. Und dann kommt auch noch die Behauptung ins spiel, wir PCVR User seien ja alle nur undankbar. Bei der Gelegenheit habe ich weitestgehend mal alle Beiträge aus dem Quest 3 Thread nach hier hin verschoben.
Anfangs hatte ich schon ein komisches Gefühl nach all den News dieser Woche. Aber Meta hat sich ja nicht vollständig aus dem VR Segment zurückgezogen. Aus jetziger Sicht werden sie auch noch eine weitere Brille mit ordentlichen Specs rausbringen aber dann nicht mehr subventioniert. Wenn der Markt natürlich weiter zurück geht und VR dann vielleicht eine Nische in der Nische ist, kann es gut sein das auch Meta diese Pläne über Board wirft. M. E. hat Meta schon dazu beigetragen das Thema MR und Kamera Tracking voranzutreiben. Lighthouse mag für Ballerspiele durchaus besser sein aber macht es nicht zugänglicher. Und gerade das ist es, was wir brauchen. Keine Hürden, nicht viel Rumfrickeln. Wenn ich heute die Quest3 aufsetze, weiß ich, dass sie genau so funktioniert wie gestern. Diese Brille ist für mich aktuell der Standard in VR. Ich will meine Zeit damit verbringen schöne Erlebnisse in VR zu haben und nicht damit verbringen, wieder Mal Anpassungen vornehmen zu müssen. Obwohl das auch bei anderen Brille, insbesondere Pimax, schon deutlich besser geworden ist. Gerade gestern hatte ich ein Austausch zu VR Sim-Racing in einem anderen Forum. Da hat einer Stunden damit verbracht Logs der Graka usw. zu vergleichen und hier und da und hat angemerkt, dass man in VR soviel einstellen muss und unbedingt Kabelgebunden muss es sein. Das war seine Antwort auf die Frage eines Users in wie fern man VR angehen sollte. Natürlich wurde dem Fragesteller eine Reverb G2 mit Klo Rollen FoV empfohlen. Mich nerven solche Aussagen tierisch weil sie nicht stimmen und teils veraltet sind. Und ob das rumgefrickel dann tatsächlich einen Mehrwert bringt wage ich arg zu bezweifeln. Sorry, hab mich schon wieder in Rage geredet SolKutTeR: Beitrag verschoben
Wir müssen, wenn wir unseren Fokus auf Gaming in unserer Bubble betrachten, an den Punkt ankommen, dass es nicht darum geht, welches HMD-Rig wir nutzen, sondern das die Spiele das nutzen, was auf der Plattform auch möglich ist. Eine Kompilierung für PCVR, wegen meiner auch im selben Boot wie PSVR und eine für Standalone, die aber nicht lediglich die Möglichkeiten der letzten Generation (Quest 2) ausreizt. Nicht die Brille sollte darüber entscheiden, wie etwas daherkommt, sondern die Möglichkeiten. Bei Quest ist es ja auch eher die MR Möglichkeiten und nicht das PCVR Gaming, im PCVR Aspekt ist es dem Spiel ja eh egal ob Device A oder B genutzt wird.
Wäre schön, wenn das so ablaufen könnte, aber viel eher greift halt folgendes Kriterium: Einnahmen (Einzelpreis × verkaufte Einheiten) > Entwicklungs-/Vertriebskosten. Alle Ideen, Pläne, Konzepte usw. müssen sich daran orientieren. Für die Titel, die hier einige im Kopf haben (HL:A Quali und am besten noch erweitert) braucht man mehrere Mio verkaufte Einheiten, um in den grünen Bereich zu kommen. Und so stellt sich PCVR leider überhaupt nicht dar. Was auch gern vergessen wird; es reicht ja nicht nur eine am PC genutzte VR Brille. Mit solchen High End VR Titeln schließt man auch Leute mit schwacher Hardware mehr oder weniger aus. In unseren Sphären ist ja alles unterhalb einer 4090 Spielerei. Das spiegelt auch nicht unbedingt die Masse der PCVR'ler wieder...
Pimax ist vermutlich nicht das beste Beispiel! Aber dein Punkt ist mir tatsächlich auch sehr wichtig. Das mochte/mag ich bei der Index auch sehr. Einmal eingerichtet (das muss man ja bei der Quest auch machen), kann ich mir das Ding einfach aufsetzen und loszocken. Maximal eine Software als Zwischenlösung, wie bei Varjo damals, kann ich noch akzeptieren, sofern die nicht dazwischenfunkt. Aber SteamVR soll ja genau das sein: HMD aufsetzen => Los geht's. Die Einrichtung der Quest scheint da sogar noch komplizierter, wenn man sie als PCVR-Brille nutzen möchte. Denn das kabellose Versprechen von Zucky gilt natürlich nur für Standalone. Für die Verbindung zum PC muss man schon deutlich mehr herumfrickeln und das hat sicher auch bei einigen Leuten dafür gesorgt, dass das Teil irgendwann in der Ecke lag. Persönlich kenne ich 3 Leute, bei denen das so ist. Einer hat sie sogar direkt wieder zurückgegeben. Letzte Hoffnung Frame halt, aber schon schweift man wieder ab. Native PCVR-Spiele können grandios aussehen und gleichzeitig auf'ner Kartoffel laufen. Es tut mir sehr leid, hier mal wieder HL:Alyx erwähnen zu müssen. Wie war doch gleich die Mindestanforderung? 'ne 1060 oder so?
Ja, das Beispiel musste kommen Keine Frage, die Source 2 Engine rennt in VR wie kaum was anderes. Unglaublich wie gut Valve das optimiert hat. Aber Source 2 gehört halt Valve und die machen damit (aktuell) nix für VR. Daher entstehen die allermeisten VR Titel in der UE oder Studio-eigenen Engines. Wer z. B. ein Skyrim VR (vor allem mit den entsprechenden Mods, damit es nicht mehr wie Standalone aussieht) auf seinem Büro-Laptop zocken will, wird keinen Spaß haben. Auch sowas wie Kayak VR sieht halt nur mit richtig teurer Hardware gut auf dem PC aus. Un klar kann man überall Einstellungen bis in den Keller schrauben, aber wo hebt man sich dann noch von Standalone ab?
Stimmt eigentlich. Warum wird die Engine nicht für andere Entwickler/Titel lizenziert? Dark Messiah of Might & Magic war damals ja auch der Knaller und hat die Source Engine von HL² genutzt. Unity fällt mir noch ein. Gefühlt ist die Hälfte der VR-Spiele darin geschrieben. Ist vermutlich auch gut Standalone-kompatibel. SkyrimVR ist übrigens aus meiner Sicht auch kein gutes Beispiel. Denn die ebenfalls recht alte Creation-Engine läuft auf Highend-Rechnern oftmals ebenso bescheiden. Ähnlich ist es ja bei Fallout 4. Insbesondere beim Modding kann man viel Performance weglutschen...ich schreibe aus Erfahrung! Mit meinem Alyx-Beispiel meinte ich ja, dass man für gute Optik nicht zwingend Top-Hardware benötigt. Natürlich sollten sich die Entwickler schon Mühe geben und nicht einfach wieder die Grafik auf ein Minimum reduzieren. Aber zumindest ist beim PC noch Luft nach oben. Ein Derail Valley sieht um Längen nicht so gut aus, wie HL:Alyx. Die ganze Physikberechnung in der Open World würde aber nie und nimmer auf einem Standalone-Headset erfolgen können. Dieses Spiel wird außerdem sicher dadurch 'gerettet', dass es sowohl in Flat, also auch in VR gut spielbar ist.