Soweit ich weiß, gibt es keine genauen Einsichten, um wie viele User es sich genau handelt. Aber dennoch sind es knapp ~2 % (~850K) der SteamVR User, die mit einer subventionierten Quest auf dem PC unterwegs sind und das sind mehr als die Hälfte,.. nicht gerade unerheblich.
M.E. ist Alyx von Valve, Boneworks ist m.E. mit denen verknüpft. Valve, die m.E. das neuzeitliche VR mit aus der Taufe gehoben haben. Und die nach meinen Informationen nicht von Meta gekauft wurden, die ganze Zeit ein eigenes PCVR Headset am Start hatten, insgeheim an einem Nachfolger gearbeitet haben, dank Steam auf einem Riesenhaufen Cash hocken: und dennoch haben sie m.E. nach Alyx kein weiteres ernsthaftes PCVR Spiel released, obwohl sie im Herzen ein Spiele Entwickler sind und sowohl alle Voraussetzungen dafür hatten. Das hat auch Meta verschuldet? Lone Echo war m.E. ein tolles Spiel, stimmt. Aber sie haben doch m.E. keine Patente, die andere Entwickler daran hindern, gute VR Mechaniken zu übernehmen. In der Spieleentwicklung gab es m.E. immer Trailblazer, die etwas richtig Gutes entdecken, und 2 Jahre später gibt es dann eine Reihe von Nachahmern, die daraus gelernt haben. Aus meiner Sicht sind hier Ursache und Wirkung nicht so verknüpft wie du das siehst. Es gibt wenig neue VR Spiele, weil der Return of Investment im PCVR Markt zu klein war. Das war m.E. vor Meta so, und ist heute so, und wird vermutlich nach Meta's Ausstieg so bleiben. Man kann sich einreden, dass das alles Meta's Schuld ist. Ich sehe hier eher das Grundproblem, dass VR anscheinend nicht den Massenappeal hat, den wir gerne sähen. Mit oder ohne Meta. Mal sehen, wie viele Jahre nach Meta's Ausstieg (wenn's dabei bleibt) wir das noch als Argument für das Scheitern des Mainstream Appeals von VR lesen müssen. Klar, wer käme denn auf die Idee, das Apple u.U. etwas bewegen könnte im Bereich Consumer Electronics Also im Klartext: wenn selbst Apple es trotz erheblichen Aufwands nicht mal schafft, eine breitere Masse für VR zu begeistern, dann ist das nicht die Schuld von Meta, sondern liegt an der Technologie und ihrem gegenwärtigen Stand. Klar ist Apple's Fokus nicht auf Spielen, aber es zeigt ja gerade sehr schön, dass man selbst in einem anderen Bereich, in dem man mehr Immersion zum Preis von auf Isolation & weniger Komfort erkaufen will, diese Rechnung für viele Nutzer eben noch nicht aufgeht. Damit gibt es also zwei parallele Feldversuche, die beide wohl an der gleichen Ursache scheitern, oder sagen wir es netter, nicht den erhofften, durchschlagenden Erfolg erzielen. Für mich ist das Problem nicht in erster Linie Meta, und darum würde ich für das Paralleluniversum ohne Meta auch keine völlig andere Situation des PC VR Marktes erwarten.
Was beim Thema "Meta hat PCVR gekillt" auch gern übersehen wird (und weil auch gerade Lone Echo angesprochen wurde): Meta (damals noch Facebook) hat Oculus bereits 2014 vollständig übernommen und von Beginn an massiv in PCVR investiert bzw. lag der Fokus ganz klar darauf. Kernprodukte waren die Rift und Rift S; reine PC Brillen. In dieser Zeit entstanden neben HL:A die bisher höchstwertigen PCVR Spiele: Asgard's Wrath 1, Stormland, Lone Echo 1 & 2. All diese Titel waren teilweise oder sogar vollständig mit Facebookgeld entwickelt worden (Auftragsentwicklung). Das alles hat PCVR nicht zum Durchbruch verholfen, blieb alles Nische. Letztendlich hat die Kaufentscheidung der Nutzer zum Siegeszug von Standalone geführt. Man hat seit ca. 2019 einfach lieber zur Quest statt zu Rift und Co. gegriffen, es stand lange Zeit beides vollwertig zur Verfügung.
In einem Artikel über die neue Lynx R2 Brille wird übrigens erwähnt, dass Stan Larroque seine Displays sehr günstig, nämlich für 30$ pro Auge, bekäme. Dies sei der Fall, weil Meta sie für die Quest 4, die 2026 erscheinen sollte, beabsichtigt und deren Entwicklung vollständig bezahlt habe, die Quest 4 aber dann eingestampft hat. Demnach sollte die Quest 4 also 2312 x 2160 pro Auge haben. Das wäre ja jetzt kein besonders spürbares Upgrade zur Quest 3 gewesen - würde mich interessieren, was sie sonst noch an Upgrade bieten sollte - so ganz klar ist es mir nicht, wohin die Reise gehen sollte. Deutlich stärkerer Prozessor? Naja, die neuesten Versionen des XR2 von Snapdragon sind vielleicht 20% stärker. Also eher leichter? Oder einfach billiger zu produzieren bei ähnlicher Performance? Insofern sollte ich der Quest 4 vielleicht nicht so sehr hinterhertrauern, sie hätte sich vielleicht nur seitwärts bewegt, nicht so viel für mich verbessert. https://www.uploadvr.com/lynx-r2-standalone-specs-announced/
Sehr interessant Axa. Bei Standalone ist der Prozessor ja immer noch immens wichtig. Da gehen einfach keine 4K pro Auge. Für PCVR baut Meta seine Brillen nicht, genau wie Samsung und Apple. Man könnte sagen Standalone steht im Stau während "wireless PCVR" mit Vollgas auf der Überholspur fährt. Das macht die Entscheidung 2K LCD von Valve ja so unglaublich bekloppt. Die haben keine Einschränkung, die besten verfügbaren Displays könnten genutzt werden. Sie limitieren sich selbst. Genau so dumm ist Lynx kein Eyetracking einzubauen, die Brille wird dadurch komplett uninteressant.
Wahrscheinlich noch Eye Tracking. Aber wenn das was du beschreibst das Gesamtpaket gewesen sein sollte, wäre die Quest 4 wirklich nur ne Quest 3+ geworden und keine neue Generation.
Meiner Meinung nach kommt keine neue Meta Generation solange kein mobiler Prozessor da ist der ruckelfrei 2x 4K betreiben kann. Das wird es noch sehr lange nicht geben. Ausser sie schaffen DFR/DFE im standalone.
Ja, das ist auf jeden Fall ein Nadelöhr bzw. auch der zugehörige Akku (wenn man die Leistung einfach hochskalieren würde). Für simple Nutzung kann der Chip ja durchaus 2 mal 4K ansteuern (siehe Samsung Galaxy, PfD und Co.), aber das reicht eben nur für paar App Fenster darstellen oder Video schauen. Um aber (anspruchsvolle) Spiele in dieser Auflösung zu rendern wird mobile Hardware mit irgendwie 20W erlaubter Leistungsaufnahme natürlich niemals ausreichen...
technisch klar; aber dann wäre der Preis weit weg von einer Mainstreambrille. Und dieses Segment steuert Valve ja an. Optimal wäre halt eine zweite, teurere Enthusiasten Brille mit OLED im Bereich 2x 3...4K und schönem Sichtfeld. Da wäre ich auch dabei. Dann steigt der Preis natürlich deutlich über 1000EUR.