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Meta Facebook Oculus und die zukünftigen Pläne mit VR

Dieses Thema im Forum "VR Branche & Business" wurde erstellt von SolKutTeR, 24. Oktober 2015.

  1. Naja, wenn ich mal meinen Blickwinkel gegen den von irgendeinem beliebigen Menschen auf der Straße tausche, dann ist VR irgendwann mal vor 10 Jahren in den Medien kurz als ein zukünftiger Hype aufgetaucht, dem dann vor allem durch Meta's All-in Strategie eine echte Signifikanz zugesprochen wurde - und was ist seitdem passiert? Und was passiert gerade in den letzten 12 Monaten mit einer Reihe von VR Studio's (die nicht alle von Meta aufgekauft wurden und obwohl man die Meta Hardware auch mit SteamVR nutzen kann)?

    Aus der Sicht, aus Sicht der Erwartungshaltung auch einer Meta ist VR doch auf dem großen Spielfeld gescheitert, hält sich nur in seiner Nische am Leben. Und langfistig werden die meisten davon ausgehen, dass AR, dem langfristig wohl keiner das Potenzial absprechen wird, ein ganz großes Ding zu werden, den VR Markt nebenbei mit bedienen und konsumieren wird.

    Außerhalb unserer Bubble ist VR wohl komatös. Und wirtschaftlich ist es doch für viele Player ein Verlustgeschäft. Es wird aber nicht wie 3D bei TV's komplett sterben, aber es wird sicher noch länger dauern, bis es sich langsam aus dieser Nische befreit, und vielleicht gerade über die AVP & Frame-Brücke, dass man Normalos & Flat Spieler damit lockt, dass sie keinen separaten Schreibtisch mit Monitor für ihr Computing und Gaming mehr brauchen.
     
  2. Wobei ich nicht sagen würde, dass VR außerhalb von Meta auf Außenstehende, die es am Hype von damals messen, als sie mal etwas davon hörten, einen wahnsinnig lebendigen Eindruck macht - es ist eine stabile Nische, so wie die Sim Rig Szene usw..

    Und Meta hat seine SocialVR Geschichte halt auch ziemlich schwach umgesetzt, da funktionierte ja nicht so viel reibungslos und dann ncoh die gruseligen Avatare. Aber die nötige Technologie zu entwickeln und feinzuschleifen braucht halt Zeit, da kann man noch so viele Milliarden pro Quartal an die Wand klatschen.
     
  3. Ja, das Thema VR ist quasi nicht existent.

    Ich hab mich letztes Jahr mal mit einem bekannten unterhalten, der aktiver PS5-Spieler ist. Hab dann von einigen VR-Titeln erzählt. Und er wusste schlicht nicht was das ist. Erst als ich ihm erzählt habe wie das ausschaut, dass man da quasi nen "Helm" aufhat meinte er dass er davon irgendwann schon mal was gehört hat.
    Dass er mit der PS5 zu dem Zeitpunkt quasi schon ne Hardware für VR zuhause hat... und es da eben speziell die PSVR2 gibt. Das war ihm überhaupt nicht klar.
    Er war nach meiner Begeisterung dann schon interessiert... aber ich glaube danach ist dahingehend bei ihm trotzdem nix weiter passiert.

    Das muss man sich mal überlegen... jemand der Spielaffin ist, im PS5 Store garantiert schonmal über die VR-Abteilung gestolpert sein muss nimmt das überhaupt nicht wahr.

    Wie schaut das dann bei Leuten aus die noch weiter davon weg sind?

    Das sind solche Sachen die kann man sich aus der Bubble heraus gar nicht vorstellen.

    EDIT:
    Wenn ich so darüber nachdenke... ich nehme die Multiplayer und Free-to-Play Abteilung in Steam auch nicht wahr... interessiert mich nicht, also schau ich mir das auch nicht an.
    So ähnlich wirds wohl mit VR bei anderen sein...
     
  4. Ich kanns auch nicht verstehen... für mich war damals immer der Traum in Spiele richtig "einzutauchen" aber der Gedanke wurde schnell verworfen, weil es zu dem Zeitpunkt einfach undenkbar war, dass wir sowas mal bekommen. Als ich dann die DK2 mitbekommen hab und das man sie auch als normaler Nutzer bestellen kann, hab ich sofort zugeschlagen.

    Auf der anderen Seite gibts aber auch einfach Zocker, die sich Abends nach Feierabend einfach stumpf berieseln lassen möchten, nicht mehr und nicht weniger. Da ist VR dann wahrscheinlich einfach too much.
     
  5. Habe VR vielen Leuten gezeigt die bei mir zu Besuch gewesen sind.

    Darunter Gamer und nicht Gamer.

    Einer ! hat sich eien Quest zugelegt um damit "Anatomie Dokus zu gucken".

    Meine Freundin zockt damit gerne Beat Saber und ballert am Schießstand.

    Kein weiter hatte länger Interesse daran.
    Grund:
    -Zuschwer
    -Motion Sickness
    -zu teure (ja stimmt nicht ist aber in den Köpfen drin)
    -zu aufwendig (Platz, stehen, erstmal aufsetzen verbinden)
    Und damit sehe ich blöde aus.
     
    axacuatl gefällt das.
  6. Ich hatte hier leider nicht oft die Möglichkeit das jemanden zu zeigen. Mein Bruder war total interessiert... der spielt sehr viel Gran Turismo auf seiner PS5. Der wollte das ausprobieren um dann auch evtl. gleich zuzuschlagen.

    Nach keinen 5 Minuten in GT wurde es dem total übel. Und das obwohl GT dahingehend sogar noch sehr human ist. Ein weiteres Spiel wollte er, verständlicherweise, nicht mehr ausprobieren.

    Hab ihm dann noch Saints & Sinner auf dem Second-Screen gezeigt... er fand das echt cool.

    Er war von der Immersion begeistert... aber für ihn ist VR nach dieser Erfahrung gestorben. :(

    Ich bin soooooo froh dass ich noch nie Motion Sickness hatte... egal bei welchen Spiel und ich deaktiviere ja immer jegliche "Sicherheits-Funktionen".
     
  7. Ich habe auch vielleicht so 15 Leuten VR vorgeführt, gekauft hat es sich keiner. Mein Patensohn hat sich immerhin meine Rift S ausgeliehen.
    Ist so, müssen wir akzeptieren.

    @Cannibalpinhead: bei deinem Bruder würde sich aber ein Re-Try anbieten: mir wurde damals, trotz schon wohl Monaten VR Erfahrung, bei den ersten Runden in Project Cars auch speiübel. Und zwar in jeder Kurve. Weil meine Augen dem Gehirn sagten, es muss jetzt gleich ein großer Momentumwechsel nach links oder rechts kommen, und mein Gleichgewichtsorgan sagte: nö, iss nich'. Das war schon heftig.

    Aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt, und seitdem liebe ich das Simracing. Also wenn er da schon noch scharf darauf wäre, würde ich ihm raten, es immer mal wieder kurz auszuprobieren, und vielleicht erstmal ein paar ruhige Testrunden, nicht gleich in ein Rennen. Und sobald er ein bisschen was spürt im Magen, gleich aufhören. Diese Gewöhnung geht dann meist recht schnell.

    Wenn er versteht, dass das am Anfang vielen so geht und sich bei den meisten schnell legt, und den Fokus darauf legt, was für einen Immersionsgewinn es bringen würde, wer weiß, vielleicht probiert er es noch einmal.